Wirkung und Nutzen

Wie lange dauert es, bis Sie den Nutzen verspüren?

Manchmal gewinnen Sie schon nach wenigen Fragen im Erstinterview neue Erkenntnisse.

Oft tritt nach dem Aufstellen des Problembildes (also der Ausgangssituation) vieles schon offensichtlich zutage. An der Position der einzelnen Aspekte und ihrer Ausrichtung wird die Dynamik der Beziehungen der einzelnen Aspekte zueinander meist schnell deutlich.

Spätestens am Ende der Aufstellung geht es in der Regel 95 Prozent aller Teilnehmer sehr viel besser als zu Beginn.

Wie schnell wirkt eine Aufstellung?

Das hängt sehr von der Komplexität Ihres Anliegens ab und von Ihrer Bereitschaft sowie Möglichkeit, neue Erkenntnisse umzusetzen.

Das Ändern von eigenen inneren Einstellungen und Überzeugungen gelingt oft schnell durch die neu gewonnenen Einsichten einer Aufstellung.

Manche Dinge brauchen Zeit, um „zu reifen“ und neue Verhaltensmuster und Gewohnheiten zu entwickeln.

Manchmal ändert sich auch schon nach wenigen Tagen überraschend viel.

Gelegentlich passieren „Wunder“. Dann sind sowohl der Kunde als auch alle Betroffenen erstaunt, dass schon kurz nach der Aufstellung die „Probleme“ und deren Auswirkungen verschwinden.

Der Umstellungsprozess

Eine Modellbildung erweist sich als Gruppensimulationsverfahren. Es zeigt

  •    die Struktur eines Anliegens
  •    das innewohnende Verhalten
  •    die Änderungsdynamik und
  •    die vorhandenen Modifikationsmöglichkeiten.

Wenn die Repräsentanten umgestellt werden und damit die Prozessarbeit beginnt, wird das Modell beweglich. Es wird ummodelliert. Dabei beginnt etwas Ähnliches wie ein Planspiel oder eine Simulation. Jetzt können spezielle Situations-Veränderungen mit ihren Auswirkungen vergegenwärtigt werden. Handlungsalternativen lassen sich testen, indem die Wirkungen auf die anderen Repräsentanten untersucht werden.

Auf symbolische Weise kann zur Probe gehandelt werden. Dabei kommt es entscheidend auf die Rückmeldungen aller an, die zu dieser Aufstellung gehören. Mit ihrer Hilfe wird erkennbar und entscheidet sich, ob das „Problem“ behalten, eventuell sogar verschärft wird, oder ob es sich in Richtung einer Lösung bewegt, bei der es allen besser geht.

Innere Achtsamkeit

Obwohl sich Bezeichnungen wie Planspiel, Modellbildung oder Simulation mehr spielerisch oder technisch anhören, hat das Aufstellungsverfahren eher eine große Verwandtschaft mit Körperbewusstsein und innerer Achtsamkeit.

Die Repräsentanten sind eingeladen, nur Unterschiede wahrzunehmen und zu benennen. Sie sollen nichts ausdenken, nichts spielen, nichts leisten! Sie brauchen nur zu spüren:
Welchen Unterschied in ihrem Körpererleben nehmen sie wahr, wenn sie gewählt und gestellt werden? Welche Veränderungen nehmen sie wahr, wenn andere Repräsentanten dazu kommen, umgestellt werden oder ihr Empfinden mitteilen?

Diese Unterschiede sind in einer bewusst aufmerksamen, achtsamen, eher meditativen Haltung am leichtesten zu erfassen. Denn Meditation trainiert die Fähigkeit, zu unterscheiden zwischen mir und dem, was durch mich hindurchgeht.
Viele Repräsentanten gehen sehr leicht und fast selbstverständlich in diese Haltung der inneren Sammlung, Achtsamkeit und Anteilnahme, des Spürens, welche Unterschiede auftreten. Es ist sehr auffallend, wie extrem selten Repräsentanten zum Beispiel den Aufstellungsleiter wahrnehmen.
Oft entsteht eine besonders achtsame Sammlung in der Gruppe. Die Anwesenden erleben Momente schweigender Intensität, nonverbaler Dynamik und Phasen respektvoller Anteilnahme, in denen Wesentliches geschieht und Gefühle intensiv wahrgenommen werden.

  • Herr W.E. Geschäftsführer aus Heddernheim

    Mein größtes Projekt im Wert von rund 70 Millionen Euro und ich sind wieder solide miteinander verbunden. Heute kam gleich ein tolles Feedback von einem meiner Investoren. Somit ist der gewünschte Erfolg eingetreten. Kompliment!